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Die unsichtbare Gefahr in Ihren Wohnzimmertexti...

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Die unsichtbare Gefahr in Ihren Wohnzimmertextilien!

Die unsichtbare Gefahr in Ihren Wohnzimmertextilien!

Sie sind winzig klein, haben sechs bis acht Beine und beim Gedanken an diese Tierchen kribbelt es uns am ganzen Körper. Die Rede ist von Milben und Teppichkäfern, welche sich für das menschliche Auge kaum bis nicht sichtbar in Textilien verstecken.

 

 

 

 

Wer oder was krabbelt da über und unter meinem Teppich?

Am häufigsten treffen wir bei Heimtextilien auf Milben. Die nur ca. 0,5 mm großen Krabbeltiere gehören zur Gattung der Spinnentiere. Für das menschliche Auge unsichtbar und oft in den Fasern versteckt, sorgen sie nicht nur für Ekel, auch sorgen Milben für allergische Reaktionen, Hautausschläge und Reizungen der Augen und Atemwege. Nahezu 10% der Allergiker in Mitteleuropa leiden an einer Allergie gegen Milben.

Ein weiterer unliebsamer Besucher auf dem heimischen Teppich ist der Teppichkäfer, ein bis zu 4 mm großer Schädling, der sich vor allem im Sommer auf den beliebten Wohntextilien niederlässt. In der Nähe von Menschen überleben die Teppichkäfer allerdings das ganze Jahr. Am Körperende verfügen die Larven über Pfeilhaare, die lang ausgezogene Spitzen aufweisen und leicht abbrechen. Bei Menschen lösen speziell diese Haare Allergien aus. Die Käfer fressen, ähnlich wie Motten, in unregelmäßigen Abständen unschöne Löcher in Ihre Textilien. Die Larven ernähren sich hauptsächlich von dem Protein Keratin, welches in Haaren, Nägeln und Federn vorkommt. Somit werden auch Sie zum Abendessen für die kleinen Kriecher.

 

So werden Textilien zum Brutnest für Schädlinge und Krankheitserreger

Teppiche sind regelrechte Sammelstellen für Milben, Bakterien und Krankheitserreger. Hohe Luftfeuchtigkeit, dreckige Schuhe, Hausstaub und nicht ausreichende Reinigung, diese und weitere Faktoren machen aus dem allergikerfreundlichem Teppich ein Brutnest für Schädlinge und Krankheitserreger. Zu seltenes Lüften, zu hohe Raumtemperaturen und allem voran eine Fußbodenheizung, begünstigen das Wachstum von unliebsamen Gästen auf den Teppich.

 

Pflege und Reinigung Ihrer Heimtextilien

Trotz der Gefahren die in Textilien lauern, müssen Sie nicht auf Ihren liebgewonnenen Teppich verzichten. Bei einer Reinigung über 60°C konnten Milben zu 94% entfernt werden. Auf chemische Reinigungsmittel sollten Sie allerdings, Ihrer und der Gesundheit Ihrer Kinder Willen verzichten. Diese sind oft auch für den Menschen giftig, verursachen Hautausschläge oder reizen die Atemwege. Einfaches absaugen oder eine Behandlung mit dem Dampfreiniger daheim reichen oft nicht aus. Sie sollten bedenken, dass 60°C im allgemeinen bei einer handelsüblichen Waschmaschine nicht ausreichen. Dr. Helmut Mucha warnte schon 2009 in einem Artikel vor nicht professionell gereinigten Textilien:„Eine solche können aber nur gewerbliche Wäschereien mit dem entsprechenden Maschinenpark und Know-how gewährleisten. Ansonsten verbleiben nicht nur Krankheitserreger in den Textilien, sondern deren Wachstum und die Verbreitung werden sogar noch unterstützt.“ Bei einer professionellen Reinigung wird der Teppich bei hohen Temperaturen von Grund auf gereinigt und 99% aller Bakterien werden vernichtet. 

Ihr Teppich kann der schöne, warme und gesunde Ort zum kuscheln und wohlfühlen bleiben, wenn Sie ihn regelmäßig professionell reinigen lassen und somit alle Schädlinge und Krankheitserreger aus dem Teppichgewebe entfernen.

 

 

 

 

 

 

Quelle:

  • umweltanalytik.com/lexikon

  • RW Textilservice- Fachmagazin für die Textilpflegebranche

  • familie.de/gesundheit

  • lexikon-der-schaedlinge.de

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